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By Carsten Wippermann

ISBN-10: 3531180045

ISBN-13: 9783531180045

Gesundheit schätzen die meisten Menschen als ein besonders hohes intestine. Im Lebensalltag führt diese Einstellung jedoch häufig nicht zu einer entsprechenden Lebensweise. Diese Diskrepanz zwischen der hohen Wertschätzung von Gesundheit einerseits und der geringen Bereitschaft andererseits, selbst etwas dafür zu tun, erweist sich in hohem Maße als milieuabhängig: Ein Lebensstil, der die Gesundheit erhält, ist in sozial gehobenen Milieus besser ausgeprägt als in sozial schwachen. Diese Unterschiede lassen sich nur bedingt durch die verschiedenen finanziellen Möglichkeiten erklären. Viele andere Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen. Diesen Ursachen für das vielfältige gesundheitliche Verhalten geht diese Studie nach.

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Groß sind Verachtung und moralischfunktionale Kritik gegenüber Missbrauch und Sozialschmarotzern im Gesundheitssystem, z. : ƒ ƒ ƒ ƒ „disziplinlose“ Menschen, die sich nicht an die Regeln halten (Beispiel: Diät bei Diabetes); Menschen, die ohne Notwenigkeit ständig den Arzt aufsuchen – oft nur, um sich unterhalten zu lassen; Menschen mit „selbstverschuldeten“ Krankheiten (z. B. Alkohol- und Drogenabhängige, aber nicht nur), die ständig neue Therapien anfangen und wieder abbrechen; „Dauerkurgänger“, die nur mit Blick auf eigene Vorteile das Gesundheitssystem ausnutzen ohne Rücksicht darauf, dass sie damit das System ruinieren.

Gegenstand ihrer Kritik ist, dass die klassische Schulmedizin viele neue Diagnose- und Heilformen nicht Spektrum heterogener Verständnisse von Gesundheit und Krankheit 51 akzeptiert und auch „Versicherungen“10 diese nicht in ihren Leistungskatalog aufnehmen oder bezuschussen, mit dem Argument, deren Wirksamkeit und Nützlichkeit sei wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Dabei sehen Postmaterielle viele Grenzen der klassischen Medizin, die oft nur symptomorientiert (nicht ursachenorientiert) und analy tisch sezierend (separierend, nicht ganzheitlich) vorgeht.

Extreme Beschwerden kann man nur lindern und Beeinträchtigungen möglichst hinausschieben. Der Umgang mit Gesundheitsproblemen wird durch eine klassische Rollenteilung bestimmt. Für Gesundheit und Krankheit sind die Frauen zuständig. Männer dürfen keine Schwächen zeigen. Frauen sorgen hier für ihre Männer, die eine Scheu haben, bei „Weh-Wehchen“ gleich zum Arzt zu laufen oder sich in ein Wartezimmer zu setzen. Sie haben mehr als ihre Partnerin auch stilistisch und habituelle Barrieren, sich in dieses für sie fremde Ambiente zu begeben.

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Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem by Carsten Wippermann


by George
4.3

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